TSCHERNOBYL

Vor 30 Jahren – am 26. April 1986 – zerstörten zwei Explosionen Dach und Kern von Reaktor 4 im Atomkraftwerk Tschernobyl. 190.000 Kilo hochradioaktives Material befand sich zu dem Zeitpunkt im Reaktor. Die Strahlungskraft, die durch die Explosion freigesetzt wurde, war laut eines aktuellen Berichtes der IPPNW 200 Mal so stark wie die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki zusammen. Der Wind verbreitete die radioaktive Wolke von Tschernobyl aus über weite Teile der Sowjetunion sowie Europas. Die Folgen für Mensch und Umwelt waren gewaltig. 400.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. 8,3 Millionen Menschen lebten plötzlich in kontaminierten Gebieten. Die Zahl an erkrankten Menschen in der Sowjetunion aber auch in Europa stieg in den nächsten Jahren stark an. Bis heute sind die Auswirkungen der Katastrophe auf die Gesundheit von Mensch und Umwelt nachweisbar.

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FUKUSHIMA

Vor fünf Jahren – am 11. März 2011 – verursachte ein Erdbeben an der Ostküste Japans einen Tsunami. Daraufhin wurde in drei Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi die Kernschmelze ausgelöst. Es ist die größte Atomkatastrophe seit dem Super-GAU von Tschernobyl. Seitdem tritt täglich Radioaktivität aus den Katastrophenreaktoren aus und gelangt so in die Atmosphäre, das Grundwasser und den Ozean. Schätzungsweise 23 Prozent des radioaktiven Niederschlags gingen über dem japanischen Festland nieder. So kamen Menschen in ganz Japan in Kontakt mit kontaminierter Luft, Wasser und Lebensmitteln. Es ist davon auszugehen, dass – verursacht durch die Katastrophe – 9.600 strahlenbedingte Krebsfälle auftreten werden, die Hälfte davon tödlich verlaufend.

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Kinofilm „Grüße aus Fukushima“

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